ErlebenDaniela

Thumbs

Den Tod vor Augen

Mein Leben drehte sich im Dezember 1998 up-side-down, als meine Familie einen schweren Autounfall hatte. Ein LKW krachte in unser Auto hinein und tötete dabei meine 5-jährige Schwester. Ich wurde so schwer verletzt, dass die Ärzte die Hoffnung auf mein Weiterleben fast aufgaben. Nach drei Tagen erwachte ich aus dem Koma und lag die kommenden Wochen gelähmt im Bett. Der Tod stand mir so real vor Augen wie noch nie. Zweifel machten sich in meinem Innern breit und ich wurde die bohrende Frage nicht los: „Wo wäre ich, wenn ich jetzt tot wäre?“ Ich konnte nicht mehr glauben, dass Gott existiert, denn dafür fehlten mir die Beweise. Der Versuch, mir die Welt als ein Produkt des Zufalls zu erklären und einzureden, dass nach dem Tod sowieso alles aus ist, löste die Unruhe tief in mir aber auch nicht. Ich schrie zu Gott, dass er mir doch ein Zeichen geben sollte, wenn er existierte! Nichts geschah, und über ein Jahr lang durchlebte ich eine harte Zeit mit teilweise fast unerträglichen Zweifeln. Was sollte ich nur tun?!?

Zweifel verstummen langsam

Ich beobachtete viel in der Natur und begann, kritisch in der Bibel zu lesen. Dabei entdeckte ich vieles, was meine Zweifel langsam zum Verstummen brachte. Anfangs versuchte ich mir noch einzureden, dass Jesus ja möglicherweise gar nicht existiert hatte und man das einfach nie sicher wissen könne. Außerdem: Wer sagt, dass diese Geschichten nicht einfach von Menschen erfunden wurden?? Licht kam in meine verwirrte Gedankenwelt, als ich die Tatsachenberichte über Jesus las und auch, was die Propheten schon viele Jahre vor seiner Geburt über sein Leben aussagten. Das konnte ausgeschlossen etwas von Menschen Erdichtetes sein! Ich begann mit meinem Verstand zu begreifen, wer dieser Jesus ist und was er für mein Dasein bedeutet.
Ich stieß auf eine Stelle, wo es heißt: „Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können.“ Röm 1:20 Wow! Hier sagt Gott also selbst, dass man ihn nicht sehen kann??! Wie froh war ich zu erkennen, dass Gott keinen blinden Glauben von mir fordert, sondern ich mich auf der Grundlange von vielen Hinweisen entweder für oder gegen ihn entscheiden kann.

Von Gott geführt

Ich entschied mich für ein Leben mit ihm und darf sagen, dass meine Zweifel seither nie wiedergekehrt sind. Mein Leben hat endlich einen Sinn, und ich darf die Liebe Gottes, die er mir durch seinen Sohn bewiesen hat, Tag für Tag erleben. Ja, und wenn mein Leben heute zu Ende ginge: Ich weiß, wo ich sein werde!  
Es ist so wunderbar, bei jedem Schritt mit ihm rechnen zu dürfen; er ist so treu und gut zu mir: Ich durfte wieder ganz gesund werden und kann wieder selbstständig leben. Ich habe nie mehr Angst, in ein Auto zu steigen und breche auch nicht in Panik aus, wenn wir, wie damals beim Unfall, in einen Stau geraten. Er hat es mir ermöglicht, mit meinen 4 Schwestern eine Weltreise zu machen. Ich legte ihm meine Bitte hin, mir bei der Wahl meines Studium zu helfen. Er tat es! Ich freue mich sehr, jetzt Studentin in Wien zu sein und bin gespannt auf meine weitere Zukunft! Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt – aber ich weiß, dass er mich führt.

Daniela (Wien)
Studium: Internationale Entwicklung
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailemail an Daniela